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  Bürgerzentrum Mühlenberg

                    und

Soziales Netzwerk Mühlenberg

Calendar

          Sprechstunde

des Sozialen Netzwerk   jeden Monat am  1.Donnerstag im Mühlenberger Lädchen ab 17.00 Uhr

Termine

Sommerfest am Lädchen am

       1.9.2018 ab 10.00 Uhr



Fröndenberg. Das hatte sich Gunter Bahr anders vorgestellt. Als einziger Mann unter 17 Frauen schwang er am Freitag den Kochlöffel beim ersten offenen Mittagstisch.


Der 68-Jährige hatte aus der Zeitung von dem neuen Angebot erfahren, das Seniorenbeauftragte Birgit Mescher im Bürgerzentrum auf dem Mühlenberg ins Leben gerufen hat, um die ältere Generation zu gesunder Ernährung und Bewegung zu animieren. „Ich war der Zweite, als ich mich angemeldet habe. Der erste Angemeldete war auch ein Mann. Da habe ich gedacht, dass die Männerquote höher liegen würde“, schüttelt Gunter Bahr den Kopf, während er im Topf mit dem Gemüsebett für das Lachsfilet rührt. Der andere Mann ist nicht gekommen und so sind es bis auf Bahr nur Frauen, die fleißig am Menü feilen.


Einen Maracujamix, zweierlei Bruschetta, Kürbiscremesuppe, Lachsfilet mit Kartoffelkruste auf Gemüsebett, Reis, Dillkartoffeln und einen Apfel-Quark-Auflauf mit Nusseis hat Hauswirtschaftsmeisterin Helga Werth für den ersten offenen Mittagstisch ausgesucht. „Da ist alles drin, was der Körper braucht“, sagt sie. Und der Lachs liefere sogar die viel gepriesenen Omega-3-Fettsäuren. Die 80-Jährige, die schon mit Birgit Mescher beim Kochkurs für Tafelkunden zusammengearbeitet hat, war gleich Feuer und Flamme, als Mescher sie um Unterstützung beim Mittagstisch bat. „Es macht mir einfach Spaß, mit Menschen zu arbeiten. Und diese hier sind ja alle ungefähr mein Alter“, sagt Helga Werth.



Gunter Bahr rührte beim offenen Mittagstisch als einziger Mann in dem Gemüse,...


 


Eines unterscheidet sie allerdings von so gut wie allen Teilnehmern: Sie ist nicht alleinstehend. Die anderen Seniorinnen, die fleißig Gemüse putzen und Quark anrühren, kochen zu Hause – wenn überhaupt – für sich allein. „Wenn ich viel zu tun habe, koche ich nicht. Dann gibt es was aus dem Gefrierfach“, sagt Jutta Bartholomé.


Die 72-Jährige kommt aus Fröndenbergs Westen – wie viele der Teilnehmer. Denn die Dellwiger Senioren-Sportgruppe des TV Jahn, in der auch Helga Werth turnt, hat sich fast gesammelt angemeldet. So auch Karola Resche. „Alle Fans von Helga sind dabei“, lacht die 82-jährige Dellwigerin. Auch sie gibt zu: „Für mich allein tagtäglich zu kochen – dazu habe ich keine Lust.“


Und genau hier liegt der Knackpunkt, droht eine Mangelernährung. „Von Mangelernährung spricht man schließlich nicht nur, wenn nicht ausreichend gegessen wird, sondern auch, wenn die Ernährung nicht ausgewogen ist“, sagt Birgit Mescher. Das sei bei alleinstehenden Senioren oft der Fall. „Und wenn ich ehrlich bin, kenne ich das sogar von mir selbst. Man entwickelt im Alter Vorlieben und dann wird, wenn keine Zeit ist, immer dasselbe gegessen.“


Das gemeinsam gekochte Menü beim offenen Mittagstisch hingegen lässt keine Wünsche offen. Als die Senioren sich nach rund dreistündiger Vorbereitung an die inzwischen liebevoll dekorierte Tafel setzen, wird es plötzlich recht still. Herrschte vorher noch gesellige Betriebsamkeit, lassen es sich die Senioren nun eher schweigend und sichtlich genießend munden. „Heute Nachmittag muss ich noch zum Geburtstag, Kaffeetrinken und Abendbrot – das geht auf die Hüften“, stöhnt Gisela Scheugenpflug.



Gisela Scheugenpflug (2.v.r.) hätte zwar lieber zur Verdauung einen Cognac getrunken, wie sie scherz ...


 


Doch Birgit Mescher hat vorgesorgt: Tanztherapeutin Barbara Knoche kommt vorbei, um mit den Mittagstisch-Teilnehmern tanzend die berühmten Schritte nach dem Essen zu tun. „Ich nehme lieber einen Cognac“, sagt Scheugenpflug und schmunzelt. Natürlich ist sie aber dann auch mit von der Partie, als die Tanztherapeutin Bänder verteilt und zur rhythmischen Bewegung lädt. Und für ihre 83 Jahre hält Gisela Scheugenpflug


 

  

Foto Hellweger Anzeiger

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Stadtteilfest auf Fröndenberger Mühlenberg doppelt so schön

ERÖFFNUNG DES NEUEN INTEGRATIONSZENTRUMS

Ein Jahr lang musste der Mühlenberg warten: Nach der Pause 2017 war das Stadtteilfest am Treffpunkt Windmühle diesmal doppelt so schön. Weitere Gründe waren die offizielle Eröffnung des neuen Integrationszentrums – sowie eine „gnadenlos gute Sängerin“.

Nachdem das traditionelle Stadtteilfest auf dem Mühlenberg im vergangenen Jahr ausfallen musste, war es diesmal umso schöner. Besonders schön war es, weil am Samstag auch das neue Integrationszentrum an der Windmühle eröffnet wurde. Feierlich übergab Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Rebbe die neuen Räumlichkeiten an den Treffpunkt. Wie diese genau genutzt werden, soll im neuen Programmheft vorgestellt werden.

Der untere Teil soll jedenfalls als Begegnungscafé dienen, im oberen Teil sollen Seminare stattfinden, Sprechstunden, Sprachkurse und Gruppenarbeiten kommen hinzu. Die neuen Räume wurden bereits am Samstag gut genutzt. Dort wurde Kaffee und Kuchen angeboten, die Leute waren von dem Ergebnis des Umbaus begeistert. Neben diesem Angebot hatte das Stadtteilfest aber auch viele weitere Aktionen zu bieten.

Großes Kinderprogramm begeistert die kleinen Besucher

Unter anderem waren die Kooperationspartner des Patenschaftskreises und der Malteser vertreten. Der Tierschutzverein aus Fröndenberg war da, um die Leute über ihre Arbeit aufzuklären. Außerdem waren Mitarbeiter des DLRG-Sanitätsdienstes zugegen, um wegen der sommerlichen Temperaturen im Notfall schnell helfen zu können. Bei der Familienolympiade gab es tolle Preise zu gewinnen.

Wer beim Hüpfburgspringen, Topfwerfen oder Fähnchen basteln besonders gut war, hatte dort gute Chancen. Ein kleiner Trödelmarkt war aufgebaut. Dort wurden Spiele, Schwimmreifen und noch viele weitere Sachen angeboten. Die Clowns begeisterten die Kinder mit ihren Schminkkünsten und den Luftballons, die sie in Hunde und Katzen verwandelten. Bei der Vorführung der kleinen Kinder in ihrer Tanzgruppe wurde allen Besuchern warm ums Herz. Später trat ein Zauberer auf, der die Kinder zum Staunen brachte. Am Abend konnte man sich bei dem Fest sogar hypnotisieren lassen. Auch eine Band trat auf. „Jean and Dean“ begeisterten das Publikum erneut. „Eine gnadenhaft gute Sängerin“, so Thomas Reimann, der Leiter des Jugendtreffs. „Auf Wunsch der Besucher haben wir sie eingeladen“, berichtete er.

Im letzten Jahr konnte das Fest wegen der Umbauarbeiten nicht stattfinden. Das lange Warten hat sich aber gelohnt: Die Besucher gingen mit einem breiten Lächeln nach Hause.

 

  Montag, 2. April 2018

Ostermontag  würde wieder im Bürgerzentrum das schon traditionelle Osterfrühstückveranstaltet. Es konnten 60 Gäste begrüßt werden. Das Angebot war reichhaltig ausgestattet.

Dank der Helfer, die schon in den Morgenstunden vor Ort waren, um alles vorzubereiten für die Gäste . Mit guten Gesprächen  Zufrieden und gesättigt  verlief die Zeit wie im Flug

Integration als Generationsprojekt  12.09.2017

Das Integrationszentrum steht zwar schon zur Hälfte, da die Stadt aber auf ein Richtfest verzichtet, versenkt Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Rebbe zur Grundsteinlegung eine Zeitkapsel in den Mauern. Der Neubau ist ein weiterer Baustein bei der Integration – ein Thema, das noch viele Generationen beschäftigen wird.

 Das Bürgerzentrum Mühlenberg ist eine der Allgemeinheit dienende öffentliche Einrichtung der Stadt Fröndenberg/Ruhr.


Die Räumlichkeiten stehen den Fröndenberger Vereinen und Verbänden für Veranstaltungen, die bildungsfördernden, kulturellen, politischen, sozialen, gemeinnützigen, sportlichen oder sonstigen öffentlichen Zwecken dienen, regelmäßig oder sporadisch entgeltfrei zur Verfügung.

Soziale Netzwerk auf dem Mühlenberg: Landtagsabgeordneter macht sich ein Bild von guter Quartiersarbeit


Landtagsabgeordneter Hartmut Ganzke besucht am Montag, den 27. März 2017, um 13:00 Uhr das Soziale Netzwerk auf dem Mühlenberg in Fröndenberg. Vor Ort spricht er mit den ehrenamtlich Aktiven des Sozialen Netzwerkes und besucht dafür das Mühlenberger Lädchen.


Hervorgegangen aus der Lenkungsgruppe Mühlenberg besteht, das Soziale Netzwerk seit 2005. Hier treffen sich regelmäßig Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Kirche, Jugendamt, sozialen Dienst, Verwaltung und Kindergarten, um sich ehrenamtlich für Ihr Quartier Mühlenberg einzusetzen. Die Truppe um Jürgen Wiechert betreibt das Bürgerzentrum Mühlenberg und öffnet es in den Stadtteil. Unterschiedlich Gruppen nutzen das Bürgerzentrum und sorgen somit für eine große Programmvielfalt für die Bürgerinnen und Bürger. Dazu organisieren die Aktiven des Sozialen Netzwerkes in ihrer Freizeit Sommerfeste, Aufräumaktionen, Konzerte, um nur ein paar Beispiele für das gute Freizeit- und Kulturangebot zu nennen.


Ein großer Erfolg war die Schaffung des „Mühlenberger Lädchens“. Dieser „Tante-Emma-Laden“ sorgt für die örtliche Nahversorgung und bietet den Mühlenbergerinnen und Mühlenberger alle Artikel des täglichen Bedarfs. Insbesondere für ältere Menschen ist das ein gutes Angebot, denn der Weg vom Mühlenberg in die Fröndenberger Innenstadt dauert seine Zeit. MdL Ganzke nutzt die Gelegenheit, um sich selbst ein Bild von erfolgreicher Nahversorgung zu machen.

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Sorgen und Nöte der Menschen werden gehört

Wünsche des Fröndenberger Mühlenbergs stehen im Mittelpunkt       28.05.2018

Das Soziale Netzwerk bietet eine neue Sprechstunde für Bürger an.

Von Meike Marbach

Fröndenberg. Was ärgert die Mühlenberger in ihrem direkten Umfeld? Was stellen sie sich für ihren Stadtteil vor? Antworten auf diese Fragen wünscht sich das Soziale Netzwerk Mühlenberg. Für zufriedenere Menschen. Eine neue Bürgersprechstunde soll zeigen, was die Bürger auf dem Mühlenberg umtreibt, freut und aufregt.


An jedem ersten Donnerstag des Monats zwischen 17 und 18 Uhr stehen zwei bis drei Mitglieder des überparteilichen Netzwerks im „Mühlenberger Lädchen“ an der Von-Galen-Straße als Ansprechpartner parat. „Wir wollen damit noch näher an die Bürger herantreten, um die relevanten Themen anzugehen“, hofft Thomas Reimann, Leiter des Treffpunkts Windmühle, auf viele Begegnungen vor Ort. Der erste Termin, an dem die Netzwerk-Mitglieder sich alle Sorgen und Nöte der Mühlenberger anhören wollen, ist Donnerstag, 7. Juni. Den Organisatoren der Bürgersprechstunde ist das Risiko, dass ihr neues Angebot nicht sofort angenommen wird, sehr wohl bewusst. Aber sie hoffen darauf, dass sich diese sehr niederschwellige Möglichkeit, sich mitzuteilen, nach und nach herumspricht. „Alle Bewohner des Mühlenbergs sind willkommen, ihre Themen zur Wohn- und Lebenssituation mit uns zu besprechen. Einen Gratiskaffee gibt‘s in jedem Fall“, verspricht Ratsmitglied Jürgen Wiechert. Monika Kostorz ist erst einmal wichtig, überhaupt mit Leuten ins Gespräch zu kommen: „Alles andere wird man sehen.“


Auch sollten sich die angesprochenen Probleme nicht sofort lösen lassen, so versprechen die Initiatoren, sich zu kümmern, zum Beispiel die richtigen Behörden zu kontaktieren, um sich für die Belange der Mühlenberger einzusetzen. Reimann kann sich als mögliche Themen beispielsweise den ÖPNV, die Beleuchtung oder auch Probleme älterer Bürger vorstellen. „Aber vorstellbar ist alles. Wir lassen uns überraschen“, so Reimann.

Franz-Heinrich Stute (l.) war am Montag spontan der erste Bürger, der sich an die Mitglieder des Sozialen

Netzwerk wannte.




Sie hoffen, dass das Sommerfest wieder gelingt: Windmühlen-Praktikant Jannis Lüttig, Jürgen Wiechert vom Sozialen Netzwerk Mühlenberg, Frank Hemke vom Treffpunkt Windmühle und Natalie Golovacev vom Mühlenberger Lädchen (v.l.).

FAMILIENFEST

Die Nachbarschaft auf dem Mühlenberg feiert mit Musik, Kinderaktionen und Gegrilltem ein Sommerfest – organisiert vom Sozialen Netzwerk Mühlenberg mit weiteren Akteuren.

von Dagmar Hornung

Tombola Hüpfburg und Leckereien vom Grill. Das Soziale Netzwerk Mühlenberg feiert auf dem Platz vor dem Mühlenberger Lädchen wieder ein Sommerfest – mit allem, was da eben zu gehört. Gutes Wetter wie bei der vergangenen Auflage, bei der sogar die Musiker Sonnenbrand bekamen, wünschen sie sich. Aber auch von Regen würde sich das Team die Stimmung nicht vermiesen lassen. Immerhin stellt der Treffpunkt Windmühle wieder ein großes Zelt.

Für das Fest, das am 1. September von 10 bis 19 Uhr steigt, sitzen mehrere Akteure mit im Boot. Der Kreis Unna, der Fachbereich Familie und Jugend, der Treffpunkt Windmühle, das Soziale Netzwerk Mühlenberg und das Mühlenberger Lädchen, das es inzwischen rund zweieinhalb Jahre gibt. Und Stammkunden dieses Lädchens helfen wiederum, damit beim Sommerfest alles reibungslos abläuft, freut sich die „Tante Emma“ des Mühlenbergs, Natalie Golovacev.

Zum ersten Mal müssen auch für das kleine Fest auf dem Berg strikte Sicherheitsbestimmungen eingehalten werden. Mitarbeiter der Stadt waren extra vor Ort, um „den Festplatz“ vor der Ladenzeile zu checken. Autos sollen die Zufahrt zum Parkplatz vor den Geschäften, auf dem gefeiert wird, sichern. Die Veranstalter sehen das gelassen. Die Sicherheit geht vor.

Ungestört feiern wollen immerhin mehrere hundert Menschen. Etwa 80 hätten im vergangenen Jahr gleichzeitig auf dem Platz gesessen und gestanden. Über den Tag verteilt seien aber noch viel mehr gekommen.

Neben der Tombola, bei der es ein Fahrrad zu gewinnen gibt, Würstchen, Getränken und Waffeln, gibt es für die kleinen Gäste einen Schminkstand und die beliebte Hüpfburg.

Musik kommt von der Biwak-Band Crisskross.