Startseite
impressum
Startseite
netzwerk
vermietung
page3
dorv
Kontakt
Belegung
Bilder
page8
Archiv
page15


  Bürgerzentrum Mühlenberg

                    und

Soziales Netzwerk Mühlenberg

Calendar
© wetter.net

zurück

Copyright 2013 Willkommen im Bürgerzentrum Fröndenberg

Realisiert mit Web Creator

Alle Rechte vorbehalten. All rights reserved



  

impressum

drucken

                                                        Montag, 2. April 2018

Ostermontag  würde wieder im Bürgerzentrum das schon traditionelle Osterfrühstück

veranstaltet. Es konnten 60 Gäste begrüßt werden. Das Angebot war reichhaltig ausgestattet.

Dank der Helfer, die schon in den Morgenstunden vor Ort waren, um alles vorzubereiten für die Gäste .  Mit guten Gesprächen Zufrieden und gesättigt  verlief die Zeit wie im Flug.

Advendtsfeier  Dezember 2019

Es konnten 60 Gäste begrüßt werden.

Nach der  weihnachtlichen Andacht ,kamen die Kinder des AWO Familienzentrum Mühlenberg mit einen Krippenspiel und erfreuten die anwesenden Gäste.

Anschließend kam der Nikolaus und verteilte Geschenke.

 Das Bürgerzentrum Mühlenberg ist eine der Allgemeinheit dienende öffentliche Einrichtung der Stadt Fröndenberg/Ruhr.


Die Räumlichkeiten stehen den Fröndenberger Vereinen und Verbänden für Veranstaltungen, die bildungsfördernden, kulturellen, politischen, sozialen, gemeinnützigen, sportlichen oder sonstigen öffentlichen Zwecken dienen, regelmäßig oder sporadisch entgeltfrei zur Verfügung.

  

                               Nacht- und Nebelaktion“                                           Reimann:

  SPD-Bürgermeisterkandidatin läßt  Fragen offen


Die Leiterin des Kreisjugendamtes und Bürgermeisterkandidatin der SPD Unna, Katja Schuon, mit Sachgebietsleiter Kinder-/Familienförderung Klaus Faß. Neben ihm Jürgen Wiechert (SPD), Sprecher des Netzwerks Mühlenberg. (Foto RB)



Eine „Nacht- und Nebelaktion“ über den Kopf der Fröndenberger hinweg, einschließlich über den Kopf des Stadtoberhauptes:

Ungewöhnlich scharf kritisierte Fröndenbergs Bürgermeister Rebbe am Dienstag die völlig abrupte Versetzung von „Windmühlen“-Leiter Thomas Reimann durch das Kreisjugendamt, namentlich dessen Leiterin Katja Schuon. Diese kandidiert bekanntlich für die SPD als Unnaer Bürgermeisterin.

Rebbe lässt bei seinem verbalen Frontalangriff auf seine Mitgenossen im Kreishaus keinen Zweifel daran: Diese Aktion, die seit Freitag für einen Wirbel sondergleichen im Innenstadtviertel Mühlenberg sorgt, hatte der Kreis in keiner Weise mit der Stadt Fröndenberg abgestimmt. Sie erwischte Rebbe und seine Verwaltung genauso eiskalt wie die völlig schockierten Bürger, und ebenso wie diese pocht der Stadtchef auf schleunigste (Er-)Klärungen.

Mehr neuerliche Fragen als Antworten lieferte Amtsleiterin Katja Schuon bei ihrem Besuch am Montag im Treffpunkt „Windmühle“. Sichtlich und merklich nicht auf eine derartige Front von Widerstand vorbereitet (zornige Bürger mit Protestplakaten, bohrende Fragen) blieb Unnas potenzielle erste Bürgermeisterin jedwede den Besuchern nachvollziehbare Antwort schuldig.

Weder sagte sie auch nur ein Wort dazu, wieso der Kreis dem früheren Problembezirk Mühlenberg buchstäblich über Nacht sein „Herzstück“ und die Vertrauensperson aller Bewohner entrissen hat; noch konnte sie die drängende Nachfolgefrage beantworten, die für das über Jahrzehnte sorgfältig gewobene soziale Netzwerk evident wichtig ist. Und die auch dem Bürgermeister auf den Nägeln brennt, der die ad hoc-Abberufung Reimanns an einen „Schreibtischjob“ in Unna als „Ressourcenverschwendung“ kritisierte und energisch forderte: „Ich erwarte schnellstens ein personelles Konzept.“

Einen möglichen Fingerzeig auf den Grund für Reimanns urplötzliches Verschwinden lieferte in der Versammlung eher nebenbei Karin Eckei vom Flüchtlings-Patenschaftskreis. Sie konfrontierte Schuon mit einer Broschüre der „Windmühle“, in der Deeskalationstraining angeboten wird.

Die Mitarbeiter/innen des Treffpunkts seien doch offenbar geschult in Deeskalation: „Wieso ist es ihnen denn dann nicht hier gelungen, zu deeskalieren und sich wieder zu vertragen?

Katja Schuon überging die Frage. „Bitte nächste Frage.“


Bürgermeisterkandidatin Sabina Müller (SPD), hier beim Neujahrsempfang im Januar. (Foto RB)

Eine Frage, die sich manche Besucher stellten, war auch die, wieso Fröndenbergs SPD-Bürgermeisterkandidatin und Fraktionsvorsitzende Sabina Müller der Versammlung mit durchgehendem Schweigen beiwohnte, während mehrere ihrer Parteifreunde mit Vehemenz das Wort ergriffen: Kurt Potthoff vom Ortsverein Mitte, Jürgen Wiechert als Sprecher des Netzwerks und auch die langjährige frühere Ratsfrau und Vizebürgermeisterin Monika Kostorz (heute wird im Rat ihre Nachfolge bestimmt): Sie sprach von einem „Schlag ins Gesicht für uns alle“ und fügte eindringlich an Schuon gewandt hinzu: „Ich höre ihre Worte, aber mir fehlt der Glaube.“

Während am Dienstagnachmittag sowohl der Bürgermeister als auch wenig später die CDU-Fraktion in Presseerklärungen überdeutlich Kritik am Vorgehen des Kreisjugendamtes übten, war von der SPD-Fraktion und der Bürgermeisterkandidatin bisher kein Wort zu vernehmen.